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Wie DU mit Social Media Geld verdienen kannst

Wie DU mit Social Media Geld verdienen kannst
Jonas Fiedler
17 Min.

„Was! Du hast noch keinen Side Hustle, mit dem du auf Social Media Geld verdienst? Dann bist du echt hintendran“. So scheint es, wenn man sich die ganzen „Get rich quick“-Videos von irgendwelchen TikTok-Gurus anschaut oder du mal wieder ein Video von einem 16-jährigen Amerikaner siehst, der mit KI-Videos „mehr in einem Monat verdient als du in einem Jahr“.

Keine Sorge, wir wissen genau, wie sich das anfühlt. Alle anderen schaffen es doch auch, wieso solltest du also nicht auch einen Versuch wagen?

Mal davon abgesehen, dass 2021 lediglich 4 % der deutschen Creator ein Einkommen erzielten, das für einen vollständigen Lebensunterhalt ausreicht (davon lässt du dich sicherlich nicht abhalten), bietet die Welt der sozialen Medien tatsächlich unzählige Möglichkeiten, um eine zusätzliche Einkommensquelle für dich zu erschliessen. Vor allem, wenn du bereit bist dranzubleiben und nicht nach 2 Posts wieder aufgibst.

Wir helfen dir hier Schritt für Schritt, eine Strategie zu erstellen, die auf deine Skills, Vorlieben und dein Können zugeschnitten ist, und erklären dir auch noch, auf welcher Social-Media-Plattform du damit am meisten Geld verdienen kannst.

Vorab: Wie willst du arbeiten?

Social Media Monetarisierung Quiz

🚀 Finde deine perfekte Social Media Strategie

Beantworte 5 kurze Fragen und erfahre, welche Plattform und Monetarisierungsstrategie am besten zu dir passt.

1. Möchtest du anonym bleiben oder dich zeigen?
Ich möchte anonym bleiben
Ich zeige mich gerne
Kommt auf das Thema an
2. Welcher Content-Stil spricht dich am meisten an?
Kurze, virale Videos (Shorts, Reels, TikToks)
Lange Erklärvideos und Tutorials
Hauptsächlich Fotos und Grafiken
Live-Content und Streaming
Text-basiert (Blog, Newsletter, Posts)
3. In welchem Bereich kennst du dich am besten aus?
Lifestyle, Beauty, Fashion, Travel
Tech, Reviews, Gaming
Business, Finanzen, B2B
Bildung, Tutorials, How-To
Kreativität, Kunst, DIY
Entertainment, Comedy, Trends
4. Wie viel Zeit möchtest du pro Woche investieren?
1-5 Stunden (Nebenbei)
5-15 Stunden (Ernsthafter Nebenerwerb)
15+ Stunden (Hauptberuflich aufbauen)
5. Welche Einnahmequelle interessiert dich am meisten?
Affiliate Marketing & Produktempfehlungen
Brand Deals & Sponsorings
Eigene Produkte oder Services verkaufen
UGC (Content für andere erstellen)
Plattform-Einnahmen (Ads, Abos)
🎯
Deine perfekte Strategie:

💡 So startest du:

    Frage 1 von 5

    Welche Skills bringst du mit? Hast du ein Flair dafür, mit welchen Inhalten du viral gehen kannst? Bist du technisch versiert und möchtest dies in Automationen ausleben? Bringst du Video-Editing-Skills und Fotografiewissen mit? Bist du charismatisch und stehst gerne im Rampenlicht? Welche Themen interessieren dich und mit welchen kannst du dich ohnehin lange befassen, ohne dass dir dabei schnell langweilig wird? (Kannst du zum Beispiel 16 h am Stück zocken?)

    Gesicht zeigen oder nicht: alle Optionen, die ohne Kamera funktionieren

    Natürlich möchten nicht alle im Internet ihre Identität an vorderster Stelle preisgeben. Menschen folgen zwar eher anderen Menschen, das bedeutet aber noch lange nicht, dass du eine Personal Brand aufbauen musst. Es gibt unzählige Social-Media-Accounts, die anonymisiert sind. Solche Strategien haben wir in unseren Blogs „Anonym auf Instagram Geld verdienen“ und „TikTok ohne Gesicht zu zeigen“ bereits ausführlich abgedeckt.

    Wenn Du jedoch gerne vor der Kamera stehst und persönliche Fotos teilst, ist dies ebenso gut. Wichtig ist es, zuerst Deine Präferenz zu kennen. Also, Frage an Dich:

    Möchtest du anonym bleiben oder dich persönlich vor der Kamera zeigen?

    Welche Nische interessiert dich oder in welchem Bereich strebst du eine Karriere an?

    Deine Interessen bestimmen zum grössten Teil, in welchem Bereich (Nische) du deinen Account erstellen solltest. Eine Nische sind zum Beispiel Kochvideos (diese eignen sich für Personal Brand oder anonym). Wenn du gerne kochst und neue Rezepte ausprobierst, passt diese Nische besser zu dir als zum Beispiel Finanzen. Und umgekehrt genau gleich. Die richtige Nische ist wichtig, damit du die schwierige Anfangsphase einfacher überstehst, weil es dir mehr Spass macht, Content zu produzieren. Ausserdem ist es für die meisten Influencer so, dass sie genau in diesen Bereichen Mehrwerte aufzeigen können, die andere Menschen, die sich nicht so sehr mit diesem Thema auskennen, nicht können.

    Mit welchem Thema kannst du dich stundenlang beschäftigen, ohne dass es dir langweilig wird?

    H3 Kurz oder lang: welcher Content-Stil zu dir passt

    Kurzformat für Reichweite, Langformat für Vertrauen, Community für Conversion

    Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Langform-Videos auf YouTube eignen sich zum Beispiel besser für Personal-Brand-Building. Kurzform-Videos zielen stärker auf Viralität ab und haben eine deutlich niedrigere RPM (Revenue per Mille: wie viel Umsatz du tatsächlich pro 1.000 Aufrufe verdienst).

    Das eine schliesst das andere nicht aus. Longform-Videos können heute ganz einfach mittels KI in Shorts und TikToks umgewandelt werden. Longform-Videos benötigen in der Regel deutlich mehr Aufwand in der Recherche, bei der Content-Planung oder beim Editing. Kurzform-Videos lassen sich schneller erstellen und erreichen schneller mehr Leute, bringen dafür in der Regel weniger Community-Bindung.

    Du kannst aber auch nur auf Fotografie gehen und gar keine Videoinhalte erstellen. Beachte jedoch, dass der Trend in den sozialen Medien sehr stark zu Videos hingeht.

    Willst du Fotos, lange Erklärvideos oder lieber Shorts erstellen?

    Wie viel Zeit hast du?

    Wenn du einer Vollzeitstelle nachgehst, wirst du wahrscheinlich nicht 8 Stunden pro Tag aufwenden können, um mit Social Media Geld verdienen zu können. Setze dir eine realistische Zahl. Am Anfang hast du eine steile Lernkurve und dein Output ist kleiner. Nach ein paar Wochen aber schon wird sich das deutlich verändern und du bekommst mit weniger Zeit bessere und mehr Inhalte zustande.

    Wie viel Zeit möchtest du pro Woche mit dem Geldverdienen im Internet verbringen?

    KI und Automatisierung: wo sie hilft und wo sie dich sabotiert

    Ideen, Skripte, Schnitt, Planung vs. Vertrauen, Plattform-Regeln, Qualität

    Nun, da Du weisst, welche Art von Arbeit Du bereit bist, in Deinen Social-Media-Auftritt zu stecken, kannst Du Dir überlegen, wie Du mit dieser Arbeit am besten Geld verdienen kannst. Dazu müssen wir 2 Themen anschauen: 1. Welche Wege gibt es überhaupt zur Monetarisierung auf Social-Media-Plattformen? UND 2. Auf welcher Plattform verdienst Du damit am schnellsten/meisten Geld?

    Wie kannst du auf Social media plattform überhaupt Geld verdienen?

    Es ist für Dich auf unterschiedlichste Arten möglich, mit Social Media Geld zu verdienen. Der Trick ist nicht, alles gleichzeitig zu machen, sondern die Einnahmequelle zu wählen, die zu deinem Skillset passt und zu der Art, wie du Content erstellen willst. Deshalb war der erste Schritt auch der wichtigste, du musst zuerst deine Präferenzen kennen. Zum Glück hast du alle Fragen oben beantwortet. Nun musst du verstehen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt um mit Social Media Geld verdienen zu können:

    Welche Einnahmequellen nutzen Influencer am häufigsten? Bild:Follower24
    Welche Einnahmequellen nutzen Influencer am häufigsten?

    Am häufigsten sind bezahlte Kooperationen mit Marken, also Sponsorings und gesponserte Posts. Danach folgen Affiliate Einnahmen, Plattform Vergütungen wie Werbeerlöse oder Creator Programme und bei fortgeschrittenen Creatorn eigene Produkte oder Services. In der Praxis kombinieren viele zwei Quellen, zum Beispiel Brand Deals plus Affiliate oder Plattform Einnahmen plus eigene Angebote.

    1 Affiliate Marketing auf Social Media

    Du empfiehlst Produkte oder Services über einen Link und bekommst eine Provision, wenn jemand kauft.
    Passt besonders gut, wenn du gut erklären oder empfehlen kannst und Vertrauen aufbaust.
    Beispiel: Du machst Kochcontent und verlinkst Messer, Pfannen oder einen Onlinekurs. Oder du machst Tech Reviews und verlinkst Equipment.
    Skill Match: Storytelling, ehrliche Empfehlungen, Basics in Conversion, saubere Auswahl der Produkte.

    2 Plattform Einnahmen über Views, Ads oder Abos (RPM)

    Hier verdienst Du direkt über die Plattform, wenn Dein Content viel gesehen wird.
    Passt gut, wenn Du konstant Content liefern kannst und Themen hast, die Watchtime erzeugen.
    Beispiel: YouTube Erklärvideos, Tutorials oder Serien Formate, die Leute wirklich zu Ende schauen.
    Skill Match: Content Struktur, Hook, Retention, Regelmässigkeit, oft stärker bei Longform als nur bei Shorts.

    Wie bezahlen Plattformen Content Creators wie YouTube oder TikTok?

    Plattformen zahlen je nach Modell über Werbeerlöse, Revenue Share, Creator Programme, Abos oder Live Features. YouTube zahlt vor allem über Werbung im Partnerprogramm, TikTok über Programme und teils Live Geschenke, Instagram eher über Brand Deals und gelegentlich Bonus Modelle je nach Region. Fast immer gibt es Bedingungen wie Mindest Follower, Watchtime, Views oder Richtlinien, die du erfüllen musst.

    3 Brand Deals und Sponsorings

    Eine Marke zahlt Dir, damit Du ihr Produkt in Deinem Content zeigst.
    Passt gut, wenn Du eine klare Zielgruppe hast und Dein Content Stil zu Marken passt. Reichweite hilft, aber eine passende Nische ist oft wichtiger.
    Beispiel: Fitness Creator bewirbt Sport App oder Supplements, Business Creator bewirbt Software Tool.
    Skill Match: On Camera Performance oder gutes Script, Werbeintegration, Verhandeln, Basics zu Nutzungsrechten.

    Wie funktionieren gesponserte Posts und Marken Kooperationen?

    Eine Marke zahlt dir, damit du ihr Produkt oder ihren Service in deinem Content platzierst. Bezahlt wird je nach Reichweite, Zielgruppe, Content Format und Aufwand, zusätzlich oft für Nutzungsrechte, wenn die Marke dein Video als Ads verwenden möchte. Wichtig ist die Kennzeichnung als Werbung und dass du Rechte, Laufzeit und Exklusivität vorab klärst, damit du nicht zu billig verkaufst.

    4 UGC: Content für Brands, ohne dass du selbst Reichweite brauchst

    Du wirst fürs Produzieren bezahlt. Der Content läuft auf dem Brand Account oder als Ads.
    Passt perfekt, wenn du gut in Video, Schnitt und Content Umsetzung bist, aber noch keine grosse Community hast.
    Beispiel: Du drehst 4 kurze Werbeclips pro Monat für eine Skincare Marke, inkl. Varianten für Ads.
    Skill Match: Video Editing, Hook Writing, Werbepsychologie, saubere Deliverables, Umgang mit Briefings.

    5 Dienstleistungen rund um Social Media

    Du verdienst nicht an Deinem eigenen Kanal, sondern mit Deiner Kompetenz.
    Passt gut, wenn du schon Skills hast, die andere Unternehmen brauchen.
    Beispiel: Du machst Social Media Management für ein Restaurant, schneidest Reels für ein Startup oder betreust Ads.
    Skill Match: Organisation, Kundenarbeit, Strategie, Content Produktion, oft auch Reporting.

    Influencer Einnahmequellen Von Einfach zu Schwierig EINFACH SCHWIERIG Affiliate-Marketing Empfiehl Produkte über Links, erhalte Provision bei Verkauf. ✓ Keine eigenen Produkte ✓ Sofort starten möglich Beispiel: Koch-Content mit Links zu Messern, Pfannen Skills: Storytelling, ehrliche Empfehlungen Verdienst: 3-10% Provision pro Verkauf ✓ Einfacher Start UGC Content Produziere Content für Brands, ohne eigene Reichweite. ✓ Keine Follower nötig ✓ Bezahlt fürs Produzieren Beispiel: 4 Werbeclips pro Monat für Skincare-Marke Skills: Video-Editing, Hook-Writing, Briefings Verdienst: 50-300€ pro Video + Rechte Moderate Skills Plattform-Einnahmen & Sponsorings $ Marken zahlen für Posts oder Plattform für Views. ⚠ Reichweite erforderlich ⚠ Klare Zielgruppe wichtig Beispiel: Fitness-Creator bewirbt Sport-App Skills: On-Camera, Script, Verhandlung, Nutzungsrechte Ab 10k: 100-500€ Ab 100k: 1.000€+ Reichweite nötig Eigene Produkte & Services Verkaufe direkt an deine Community. Du bestimmst Preis und Marge selbst. ⚠ Starkes Vertrauen nötig ⚠ Problem lösen können Beispiel: Online-Kurs, Coaching, E-Book, Templates Skills: Positionierung, Copywriting, Landingpage 💰 Grösster Hebel Langfristig profitabelste Hoher Aufwand © FOLLOWER24

    6 Eigene Produkte und Services

    Du verkaufst direkt an deine Community: digital oder als Dienstleistung. Das ist oft der grösste Hebel, weil du Preis und Marge selbst bestimmst.
    Passt gut, wenn du ein Problem lösen kannst und deine Zielgruppe dir vertraut.
    Beispiel: Mini Kurs, Templates, Coaching, Workshop, Beratung, E Book.
    Skill Match: Positionierung, Angebot, Landingpage Basics, Copywriting, Vertrauen.

    Kann ich über Social Media eigene Produkte oder Services verkaufen?

    Ja, und oft ist das langfristig der profitabelste Weg. Du kannst digitale Produkte wie Kurse, E Books oder Templates verkaufen, Services wie Coaching und Beratung anbieten oder physische Produkte wie Merch. Social Media liefert dir Reichweite und Vertrauen, verkauft wird über DMs, Landingpages oder Shop Funktionen wie Instagram Shopping, je nach Setup.

    7 Memberships und Abos

    Menschen zahlen regelmässig für exklusiven Content, Community oder Support.
    Passt gut, wenn du eine starke Bindung aufbaust und Mehrwert liefern kannst, der nicht nur einmalig ist.
    Beispiel: Community für Fitnesspläne, Lerngruppe, Creator Discord, Newsletter Abo.
    Skill Match: Community Führung, Konsistenz, langfristige Inhalte.

    8 Live Einnahmen und virtuelle Gifts

    Zuschauer unterstützen dich direkt im Livestream oder über Features der Plattform.
    Passt gut, wenn du live unterhaltsam bist und Interaktion lieferst.
    Beispiel: Gaming, Q und A Formate, Tutorials live, Events.
    Skill Match: Live Präsenz, Moderation, Energie, Community Management.

    9 Vermittlung, Recruiting, Headhunting

    Du verdienst daran, Menschen, Jobs oder Deals zusammenzubringen.
    Passt besonders gut auf LinkedIn oder in Business Nischen, wenn du gut vernetzt bist.
    Beispiel: Du vermittelst Freelancer an Firmen oder Kandidaten an ein Unternehmen.
    Skill Match: Netzwerk, Kommunikation, Vertrauen, Prozess.

    Am Ende ist es meistens eine Kombination aus 1 bis 2 dieser Modelle, die am besten funktioniert. Viele starten mit Affiliate oder UGC, bauen Vertrauen und Reichweite auf und gehen später stärker in Brand Deals oder eigene Produkte.

    Ab wie vielen Followern kann man auf Instagram und Co Geld verdienen?

    Oft schon unter 1.000 Followern, wenn du eine klare Nische hast und eine aktive Community. Ab 1.000 bis 10.000 werden Kooperationen wahrscheinlicher, ab 10.000 bis 50.000 steigen die typischen Deal Preise, und ab 100.000 plus sind vierstellige Beträge pro Beitrag häufiger. Wichtig: Engagement, Nische und Content Qualität zählen meist mehr als die reine Zahl.

    Wie deine Skills mit den Arten zusammenpassen

    Nun kennst du die Arten, wie du mit Social Media Geld verdienen kannst, und du weisst, wie du gerne arbeiten möchtest, um mit Social Media Geld zu verdienen. Du kannst dir nun eine Plattform unten aussuchen, die am besten zu diesen beiden Interessen passt, und voilà! So solltest du anfangen.

    Welche Social Media Plattform zahlt am besten?

    Es gibt keinen Gesamtsieger, weil jede Plattform andere Content Typen belohnt. YouTube ist oft am stärksten bei Werbeerlösen und langfristig stabilen Einnahmen, TikTok ist stark für Reichweite und UGC, Instagram für Brand Deals und Community Verkäufe, LinkedIn für B2B Services und High Ticket, Pinterest für Evergreen Traffic und Affiliate, Twitch für Live Abos und Fan Support. Die beste Plattform ist die, die zu deinem Stil passt.

    Welche Social media plattform zahlt dich am besten?

    Nicht jede Plattform belohnt die gleichen Content Typen. Manche zahlen besser für lange Watchtime, andere sind stark für Brand Deals oder für direkte Verkäufe über Community und Vertrauen. Deshalb ist die beste Plattform immer die, die zu deinen Präferenzen und zu deinem Content Stil passt. Zum Glück weisst du dies an der Stelle ja schon. hier eine ganz grobe Übersicht für dich:

    Infografik erstellt von Follower24 mit Gemini
    Wie schwer ist es, als Influencer wirklich gutes Geld zu verdienen?

    Es ist möglich, aber selten schnell und selten einfach. Viele unterschätzen den Zeitaufwand, die Lernkurve und wie wichtig Konsistenz ist. Wer langfristig gut verdient, hat meist ein klares Thema, wiederholbare Formate, ist konsistent im Posten/Produzieren und hat mehr als eine Einnahmequelle.

    Plattform Monetarisierung Tool

    Wie kann man mit Social Media Geld verdienen?

    Rechtliches und nachhaltiger Aufbau

    Sobald du mit Social Media Geld verdienst, bist du nicht mehr nur Content Creator, sondern auch Anbieter von Werbung, Leistungen oder Produkten. Und genau hier passieren die häufigsten Fehler. Nicht weil Menschen böse Absichten haben, sondern weil sie es schlicht nicht wissen. Die gute Nachricht: Mit ein paar Grundregeln bist du sehr schnell auf der sicheren Seite.

    Muss man als Influencer ein Gewerbe anmelden und Steuern zahlen?

    Sobald du regelmässig Einnahmen erzielst, musst du sie versteuern. Auch gratis Produkte können je nach Land als geldwerter Vorteil zählen. Ob und ab wann du ein Gewerbe anmelden musst, hängt von deinem Land und deiner Tätigkeit ab, aber grundsätzlich gilt: Sobald es dauerhaft und mit Gewinnabsicht passiert, solltest du es sauber aufsetzen. Eine einfache Buchhaltung mit Belegen spart dir später Stress.

    Werbung richtig kennzeichnen

    Wenn du Geld bekommst, ein Produkt gratis erhältst oder über einen Affiliate Link verdienst, ist das Werbung. Punkt. Dann musst du das für deine Community klar erkennbar machen.
    Praktisch heisst das: Klare Begriffe wie Werbung, Anzeige oder bezahlte Partnerschaft, am Anfang des Posts oder gut sichtbar in der Story. Nicht irgendwo zwischen Hashtags verstecken. Auch Affiliate Links solltest du transparent markieren, damit niemand das Gefühl hat, du würdest etwas heimlich verdienen.

    Nutzungsrechte, Whitelisting und Exklusivität

    Bei Brand Deals und UGC geht es nicht nur um das Video, sondern darum, was die Marke damit machen darf.
    Drei Begriffe, die du verstehen solltest:

    Nutzungsrechte: Darf die Marke dein Video nur einmal posten oder auch monatelang überall verwenden
    Whitelisting: Die Marke schaltet Ads über deinen Account, das wirkt oft wie ein normaler Post, ist aber Werbung
    Exklusivität: Du darfst für eine Zeit nicht mit Konkurrenz Marken zusammenarbeiten

    Das sind keine Details, das sind Preisfaktoren. Wenn eine Marke dein Gesicht monatelang in Ads nutzt, ist das deutlich mehr wert als ein einmaliges Posting.

    Steuern, Gewerbe und Rechnungen: kein Glamour, aber wichtig

    Sobald du Einnahmen hast, musst du sie versteuern. Auch gratis zugeschickte Produkte können steuerlich als geldwerter Vorteil gelten, je nach Land und Situation. In der DACH Region heisst das meistens: Du brauchst eine saubere Übersicht über Einnahmen, Ausgaben und Belege.
    Wenn du Dienstleistungen anbietest oder regelmässig Geld verdienst, ist eine formelle Anmeldung oft sinnvoll oder sogar nötig. Das klingt gross, ist aber in der Praxis meistens ein Standard Schritt, den viele zu spät machen.

    Datenschutz und Musik, Bilder, fremde Inhalte

    Nur weil etwas im Internet ist, darfst du es nicht einfach nutzen.
    Musik, Clips, Bilder, Memes oder Videos von anderen können Urheberrechte verletzen, auch wenn sie viral sind. Plattformen tolerieren vieles, aber rechtlich kann es trotzdem heikel werden.
    Wenn du Tools nutzt, die Daten sammeln, zum Beispiel Newsletter oder Tracking Links, dann brauchst du eine saubere Datenschutzerklärung und ein seriöses Setup.

    Gewinnspiele und Versprechen

    Gewinnspiele sind beliebt, aber sie müssen klare Regeln haben. Wer darf teilnehmen, wie wird ausgelost, wann endet es, wie wird der Gewinner informiert.
    Noch wichtiger: Mach keine Versprechen, die du nicht halten kannst. Aussagen wie garantiert 10.000 Euro im Monat oder passives Einkommen ohne Arbeit sind nicht nur unseriös, sie können je nach Kontext auch rechtlich problematisch sein.

    Nachhaltigkeit: dein Content ist ein Marathon, kein Sprint

    Rechtliches ist nicht nur Regeln einhalten, sondern auch langfristig sauber bleiben. Wenn du jedes zweite Video als Werbung tarnst, verlierst du Vertrauen. Wenn du Deals annimmst, hinter denen du nicht stehst, zerstörst du deine Brand.
    Der beste Filter ist simpel: Würdest du das deinem besten Freund empfehlen, wenn du kein Geld dafür bekommst.

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