Social Media Redaktionsplan erstellen: 4 Schritte
Hand aufs Herz: Kennst du dieses mulmige Gefühl im Magen, wenn du abends auf dem Sofa sitzt und dir siedend heiß einfällt: „Mist, ich wollte heute noch etwas posten!“? 😱 Dann scrollst du hektisch durch deine Fotogalerie, suchst verzweifelt nach einem passenden Bild und tippst schnell eine halbherzige Caption, nur um überhaupt präsent zu sein.
Glaub uns, wir kennen das zu gut! Aber Social Media Content soll Spaß machen und keine Belastung sein, oder? 🥰 Genau hier kommt dein neuer bester Freund ins Spiel: der Social Media Redaktionsplan. Er ist dein Fahrplan, dein Ruhepol und dein kreatives Backup in einem.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit Leichtigkeit eine Struktur schaffst, die dir nicht nur massiv Zeit spart, sondern auch dafür sorgt, dass deine Community deine Inhalte liebt. ✨
Inhaltsverzeichnis
- 1 Warum ein Redaktionsplan unverzichtbar ist
- 2 Der Aufbau eines Redaktionsplans: Was wirklich reingehört
- 3 Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellst du deinen Plan
- 4 Strategie-Tipp: Das perfekte Content-Verhältnis (Die 80/20-Regel)
- 5 Die besten Tools: Welcher Planer passt zu dir?
- 6 Fazit: Dein Weg zu mehr Leichtigkeit auf Social Media
Warum ein Redaktionsplan unverzichtbar ist
Vielleicht denkst du jetzt: „Ach, ein Plan raubt mir doch die Spontaneität!“. Aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn das Grundgerüst steht, hast du erst recht den Kopf frei, um auf aktuelle Trends zu reagieren oder spontane Momente aus deinem Alltag zu teilen.
Hier sind vier Gründe, warum ein Social Media Redaktionsplan dein Online-Leben verändern wird und dein Social Media Marketing aufs nächste Level hebt:
- Konsistenz ohne Burnout: Der Algorithmus liebt Regelmäßigkeit. Kontinuierliches Posten signalisiert den Plattformen, dass dein Account aktiv und relevant ist. Laut Studien von Hootsuite ist eine verlässliche Frequenz der Schlüssel, um die Reichweite stabil zu halten, ohne sich jeden Tag neu stressen zu müssen. 📈
- Höhere Qualität: Wenn du deine Posts im Voraus planst, hast du Zeit für besseres Storytelling und hochwertiges Design. Das merken auch deine Follower*innen!
- Strategischer Fokus: Anstatt „irgendwas“ zu posten, stellst du sicher, dass deine Inhalte wirklich auf deine Ziele einzahlen. Ob es der Aufbau deiner Personal Brand ist, die Gewinnung neuer Kunden oder einfach der Austausch mit Gleichgesinnten. 🎯Du kannst nun sicherstellen, dass deine Inhalte mit deiner Social Media Strategie übereinstimmen.
- Übersicht: Du hast mehr als nur einen Social Media Kanal? Viele Leute, die online aktiv sind, ob Unternehmen, Private oder Selbständige, müssen mehrere Social Media Kanäle bewirtschaften. Mit dem Redaktionsplan kannst du die Übersicht behalten und einfacher Synergien entdecken, wo du Inhalte recyclen kannst.
Der Aufbau eines Redaktionsplans: Was wirklich reingehört
Ein guter Social Media Redaktionsplan muss nicht kompliziert sein, aber er sollte alle wichtigen Infos auf einen Blick liefern. 📝 Stell ihn dir wie ein Rezept vor: Wenn alle Zutaten bereitliegen, ist das Kochen (oder in unserem Fall das Posten) ein Kinderspiel!
Diese Spalten oder Bereiche darf dein Plan enthalten:
- Datum & Uhrzeit der Veröffentlichung: Frage dich dazu: Wann ist deine Community am aktivsten? ⏰
- Social Media Kanal: Instagram, TikTok, Youtube, Facebook oder Snapchat?
- Format: Reel, Story, Karussell-Post oder doch langes Video?
- Das Thema (Content-Säule): Gehört der Post in die Kategorie „Mehrwert“, „Persönliches“ oder „Angebot“?
- Die Caption (Bildunterschrift): Dein Text zum visuellen Content, inklusive Call-to-Action.
- Visuals: Ein Link zu deinem Bild in Canva oder deinem Video in der Cloud.
- Bearbeitungs-Status: Nutze Labels wie „Idee“, „In Arbeit“ oder „Geplant“, um den Überblick zu behalten. ✅
- Autor*in: Wer verfasst den Post?
- Deadline: Bis wann muss der Content erstellt sein?
- Ziel, Zielgruppe & Säule: Welchen Zweck erfüllt der Content und für wen?
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So erstellst du deinen Plan

Lass uns direkt in die Praxis starten! 🛠️ Folge einfach diesen fünf Schritten, um dein Grundgerüst für deinen Social Media Redaktionsplan aufzubauen:
Schritt 1: Social Media Ziele und Kanäle festlegen
Möchtest du eine Community aufbauen, möglichst hohe Reichweite erzielen oder neue Kunden gewinnen? Ist deine Zielgruppe eher auf Instagram oder TikTok? Lege fest welche Social Media Kanäle du bewirtschaften möchtest und was deine Ziele dort sind.
Schritt 2: Brainstorming & Themensammlung
Setz dich einmal im Monat (oder alle zwei Wochen) mit einer Tasse Tee oder Kaffee hin und sammle alle Ideen, die in deinem Kopf herumschwirren. Was bewegt deine Zielgruppe gerade? Welche Fragen landen immer wieder in deinen DMs? 📥
💡Tipp: Nutze Tools wie „AnswerThePublic“, um herauszufinden, wonach Menschen in deiner Nische tatsächlich suchen. Laut Search Logistics ist das eine der effektivsten Methoden, um Content zu erstellen, der echte Probleme löst.
Schritt 2: Content-Säulen festlegen
Unterteile deine Themen in 3 bis 5 feste Kategorien (Säulen). Das hilft dir, den Überblick zu behalten und verhindert, dass du dich im Kreis drehst. 🔄
Beispiel: „Expertentipps“, „Behind the Scenes“ und „Persönliche Storys“. Wenn du weißt, dass du jeden Dienstag einen Tipp postest, füllt sich der Plan fast wie von selbst!
->Orientiere dich dabei an deiner Social Media Strategie und deinen Social Media Zielen. Sticht dein Kanal heraus in dem du möglichst nützliche Tipps lieferst, oder folgen dir die Leute weil sie sich für dich persönlich interessieren? Je nach Nische und Strategie sind andere Content-Säulen zielführend.
Customer Journey
Du kannst deinen Content auch nach der Customer Journey richten. Die Customer Journey beschreibt die spannende Reise, die eine Person vom ersten flüchtigen Blick auf dein Profil bis hin zum treuen Fan oder zur Buchung deiner Leistung durchläuft! Dabei unterteilt man den Weg meist in die drei Phasen Awareness (Dich entdecken), Consideration (Vertrauen aufbauen) und Conversion (Handeln), was laut den Marketing-Profis von HubSpot der Schlüssel ist, um für jeden Moment den exakt passenden Content anzubieten. 🚀🎯
Schritt 3: Fixtermine & Saisonales
Schreibe dir die „unverhandelbaren“ Termine auf: Feiertage, geplante Produkt-Launches oder Events, an denen du teilnimmst. 📅 Schau auch auf kuriose Feiertage (wie den „Tag des Kaffees“), wenn sie zu deiner Marke passen! So sorgst du dafür, dass du wichtige Deadlines und Events nie wieder verschläfst.
Schritt 4: Redaktionsplan ausfüllen
Trage nun alle deine Inhalte in deinen Redaktionsplan ein: Bestimme wer was bis wann macht. Für das Gerüst des Redaktionsplans gibt es unendlich viele Vorlagen online, welche du kostenlos herunterladen kannst. Unser Tipp: Schau dir ein paar an und vergleiche, welcher für dich am besten passt. Bedenke, dass du von nun an regelmässig damit arbeiten wirst. Arbeitest du lieber in Excel und Google Sheets oder doch lieber in einem Tool wie Notion oder Trello?
Bleib flexibel! Ein Plan ist eine Orientierungshilfe, kein Gesetzbuch. Wenn heute etwas super Spannendes passiert, schieb den geplanten Post einfach einen Tag nach hinten. Dein Plan arbeitet für dich, nicht umgekehrt. 🤗
Content-Produktion
💡Ein kleiner Extra-Tipp zur Content-Produktion: Versuche, ähnliche Aufgaben zu bündeln. Anstatt jeden Tag das Licht aufzubauen und das Mikrofon zu checken, produziere zum Beispiel alle Reels für die nächste Woche an einem einzigen Vormittag. Das spart das ständige „Umdenken“ und du kommst in einen richtigen Flow. Laut Produktivitätsexperten kann das ständige Wechseln zwischen verschiedenen Aufgaben (Task Switching) bis zu 40 % deiner produktiven Zeit fressen (das belegen Untersuchungen der American Psychological Association). Batching ist also dein Turbo-Boost für mehr Freizeit! 🚀
Strategie-Tipp: Das perfekte Content-Verhältnis (Die 80/20-Regel)
Vielleicht kennst du das: Du folgst jemandem, und jeder zweite Post ist eine direkte Verkaufsanzeige. Das wird schnell anstrengend, oder? 😅 Damit deine Community gerne bleibt und deine Interaktionsrate hoch bleibt, empfehle ich dir eine gesunde Mischung.
Ein echtes Erfolgsrezept ist die 80/20-Regel:
- 80 % Mehrwert & Unterhaltung: Hier schenkst du deiner Community Wissen, Tipps, Einblicke hinter die Kulissen oder einfach ein Lächeln. Du baust Vertrauen auf und zeigst deine Persönlichkeit. 🥰
- 20 % Promotion: Hier darfst du selbstbewusst zeigen, was du anbietest! Da du vorher so viel gegeben hast, ist deine Community nun viel offener für deine Angebote.
Alternativ kannst du dich am Content-Drittel-Modell orientieren, das oft von Expert*innen empfohlen wird (wie z. B. in den Strategie-Guides von Social Media Examiner): Ein Drittel dient der Inspiration/Unterhaltung, ein Drittel dem Wissenstransfer und ein Drittel der Eigenwerbung. So bleibt dein Feed eine spannende Mischung, die nie langweilig wird! 🎨
Die besten Tools: Welcher Planer passt zu dir?

Jetzt wird es konkret! Du musst das Rad nicht neu erfinden, denn zum Glück gibt es eine grosse Auswahl an digitalen Tools für deine Content-Planung. Je nachdem, wie du tickst, passen unterschiedliche Tools zu dir:
- Für die Struktur-Fans (Notion & Trello): Diese Tools sind super visuell. In Notion kannst du dir eine Galerie-Ansicht erstellen, die fast wie dein späterer Instagram-Feed aussieht. Trello arbeitet mit Karten, die du einfach von „Idee“ auf „Fertig“ schieben kannst. Das macht richtig Spaß! 💡Du hast ein Social Media Team? Bei Notion und Trello gibt es jeweils sehr nützliche Team-Funktionen! Als Social Media Manager kannst du beispielsweise Tasks zuordnen, Due-Dates geben und Kommentare hinzufügen. Du kannst Redaktionsplan-Vorlagen nutzen oder selbst Boards erstellen.
- Für die Tabellen-Profis (Google Sheets & Excel): Der Klassiker. Kostenlos, funktional und perfekt, um alles ganz individuell anzupassen. Laut Statista gehört Microsoft Office nach wie vor zu den meistgenutzten Software-Lösungen weltweit – auch im Social Media Management ist die Tabelle daher ein treuer Begleiter. 📊
- Für die Automatisierungs-Lieblinge (Later, Buffer & Co.): Wenn du deine Posts nicht nur planen, sondern auch direkt automatisch veröffentlichen willst, sind diese Tools perfekt. Du lädst alles hoch, stellst die Zeit ein und das Tool erledigt den Rest für dich, während du entspannt deinen Kaffee genießt. ✨
Fazit: Dein Weg zu mehr Leichtigkeit auf Social Media
Ein Social Media Redaktionsplan ist kein Pflichtprogramm, das dir die Energie rauben soll, im Gegenteil! Er ist dein Werkzeug, um mit Freude und Strategie sichtbar zu werden. ✨
Denk daran: Konsistenz schlägt Perfektion. Deine Follower*innen wollen dich echt und nahbar erleben, nicht perfekt durchgestylt und gestresst. Mit ein bisschen Vorbereitung hast du wieder den Kopf frei für das, was wirklich zählt: den echten Austausch mit deiner Community! 💬❤️